Heros Lady Op 2025

Mit Marissa Ender, Nigina Rakhimova, Emma Killersreiter, Mira Neudorfer, Emilia Lorenz, Paula Killersreiter und Loisi Heindl vertraten sechs der Untergriesbacher Mädchenriege ihren Weiss-Blauen Verein. Als Trainer bzw. Betreuer waren Thomas Killersreiter, Christoph Scherr und Ralf Neudorfer beim Heros Lady Open 2025 mit dabei.

Der großen Teilnehmerkreis des Heros Lady Open 2025 von 350 Ringerinnen aus 22 Nationen zeugt vom Stellenwert dieses Ringerturniers. Dabei darf schon von einer kleinen Europameisterschaft im polnischen Boguszów-Gorce (Niederschlesien) des weiblichen Ringsports gesprochen werden.
Der Erfolg bei zwei dritten Plätzen in dem Pulk von namhaften Nachwuchsringerinnen spricht für sich und die Trainingsarbeit im SVU. Dabei können die Untergriesbacher mit zwei dritten Plätzen hoch zufrieden sein. Aber nicht nur die Stockerlplätze von Loisi Heindl und Emma Killersreiter dürfen erwähnt sein, auch die 5. Plätze von Emilia Lorenz und Paula Killersreiter bezeugen eine deutsche Spitzenstellung im Damen-Ringsport. Die weiteren Platzierungen von Mira Neudorfer, Nigina Rakhimova und Marissa Ender sollen dabei nicht unter den Tisch fallen.
Für Loisi Heindl begann dabei das Turnier schon gar nicht nach ihren Vorstellungen. Hatte sie doch die spätere Turniersiegerin Shofia Mate (Ungarn) vor sich. Aber Loisi Heindl ließ hier nur ein 2:5 für die Gegnerin zu. Schon besser lief die Begegnung gegen Völker Sue-Ann, die sie mit 10:0 besiegen konnte. Im Kampf um Platz 3 war die Untergriesbacherin wieder auf der Siegerstraße. Gegen die Polin Głębocka Łucja (LKS FENIKS PESTA) holte sie ein 11:0 ab und konnte sich bei der Siegerehrung stolz auf das 3. Siegertreppchen stellen. Papa Christoph Scherr wird's gefallen haben. Die weitere Brozemedaillengewinnerin war Emma Killersreiter begann ebenfalls mit einer Niederlage. Emma Zich (1. Henningsdorfer RV) entließ Killersreiter nach einer 7:0-Niederlage. Auch Zich war am Ende des Turniers auf Platz eins. Aber gegen die Niederländerin Elise Martz war beim 6:6 die Punktsiegerin. In der Begegnung um Platz drei stand ihr die Polin Gabriela Bednarz gegenüber. Hier gewann Killersreiter mit 6:4. Fünfte Emilia Lorenz konnte den Kampf gegen Kwiatek Edyta (Polen) gewinnen, die beiden weiteren mußte sie abgeben. Die weitere Fünfte, Paula Killersreiter brachte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ein ausgeglichenes Turnier hinter sich. Marissa Ender konnte auch auf ein ein ausgeglichenes Turnier zurückblicken. Unter anderem wurde sie im direktem Vergleich von der Mannschaftskollegin Rakhimova nach heftiger Gegenwehr 7:9 besiegt. Mit fünf Kämpfen hatte Nigina Rakhimova ein reichhaltiges Turnierprogramm hinter sich zu bringen in dem sie drei mal als Siegerin von der Matte ging. Mira Neudorfer mußte ebenfalls für fünf Begegnungen auf die Matte. Auch sie ging drei mal als Siegerin von der Matte.
Nach den Turniertagen standen in der Folge für fünf der Untergriesbacher Mädels ein paar Tage mit Trainingseinheiten beim Eurocamp mit den Mädels anderer Nationen im Programm. Damit ist das Sportjahr für die Mädchen zu Ende, bevor im Januar die Vorbereitung zu den deutschen Meisterschaften beginnen.